Mittwoch, 22. November 2017

auf der zeitlosen Reise auf der zeitlosen Reise

auf der zeitlosen Reise

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Das nordische Paradies Drucken E-Mail
Dienstag, den 06. September 2011 um 00:00 Uhr

Mit neuen Bremsbelägen fuhren wir unserem nächsten Ziel, dem Denali National Park, entgegen. Dort gibt es verschiedene Campingplätze, aber nur einen, der im Parkinnern mit dem Auto zu erreichen ist. Auf diesen wollten wir unbedingt. Da erst in 3 Tagen einen Platz frei war, fuhren wir in der Zwischenzeit den über 200 km langen Denali Highway hin und zurück. Sonja und Doug hatten uns in Fairbanks nochmals von der Schönheit dieses Landstrichs erzählt. Sie haben recht, die Fahrt war ausserordentlich abwechslungsreich und führte durch eine wilde und unberührte Landschaft. Wir fuhren in engen Serpentinen von einem Highway hinauf und auf den anderen wieder hinunter. Oben verläuft die Strasse überwiegend oberhalb der Baumgrenze und ausser ein paar Lodges war absolute Einsamkeit. Die offenen Hochflächen sind durchsetzt von Seen, Flüssen und Mooren, dahinter ist das Hochgebirge mit Gletschern zu sehen. Dass es dabei mehrheitlich auf einer Schotterstrasse mit Querrillen und Schlaglöchern vorwärts ging, nahmen wir gerne in Kauf.

Denali Hwy

Denali Hwy

Denali Hwy

Im berühmten Denali National Park ist der Privatverkehr nur auf den ersten 15 Meilen erlaubt. Auf unserem bevorzugten Camping muss man für min. 3 Tage buchen und darf mit dem Auto noch weitere 14 Meilen in den Park hinein fahren. Dann muss man das Fahrzeug bis zur Abreise auf dem Campingplatz abstellen.

Die  92 Meilen (knapp 150 km) lange Parkstrasse wird von Shuttle-Bussen befahren. Die Fahrt vom Denali Visitor Center bis zum Ende der Parkstrasse und wieder zurück dauert 12 Stunden und wenn man die ganze Strecke sehen will, bleibt zum Aussteigen keine Zeit, ausser man fährt um 5 Uhr morgens mit dem ersten Bus. An bestimmten Aussichtspunkten und  beim Eielson Visitor Center gibt es Kurzpausen. Auf Wunsch legt der Fahrer immer eine Pause für Fotostopps ein und hält der Bus an, wenn Tiere zu beobachten sind.

Die Fahrt kann jederzeit unterbrochen werden. So kann man auch ein Stück wandern und per Handzeichen stoppt der Bus, falls er noch Platz frei hat. Dann fragt der Fahrer, ob man länger als eine Stunde warten musste und trägt die Antwort in einer Liste ein.

Als Camper kann man mit dem Ticket den Bus während der gesamten Buchungszeit benutzen.  Beim Kauf des Tickets jedoch muss man für eine Fahrt reservieren lassen, damit auch an der Haltestelle des Campgrounds im Bus noch Platz ist.

Für uns war klar, dass wir die ganze Strecke sehen wollten und waren am Abend entsprechend müde. Erst am nächsten Tag besichtigten wir das informative Eielson Visitor Center und liessen uns Zeit für kleine Wanderungen.

Im Park sahen wir Grizzlybären, Moose, Caribous, Wölfe, Dallschafe, verschiedene Vögel und eine einmalige Landschaft. Wir lernten auch die Willow Ptarmigans (eine Schneehuhnart) kennen. Sie sind die Nationalvögel Alaskas.

Leider war der Gipfel des McKinley (der höchste Berg in Amerika) immer von Wolken umgeben und wir mussten uns mit dem Relief im Visitor Center zufrieden geben.

Denali NP

Denali NP

Denali NP

Nach 3 eindrücklichen Tagen im Denali NP fuhren wir weiter Richtung Anchorage. Ortschaften sind sehr dünn gesät, bestehen oft aus ein, zwei Häuser, manchmal hat es eine Tankstelle. Wir brauchten Nachschub an Propan, doch bei den Tankstellen war entweder die Gastankanlage defekt oder die zuständige Person nicht da. Dann sahen wir am Strassenrand etwas, das wie ein Flohmarkt aussah. Wir waren fasziniert und stoppten um uns die Pracht anzusehen. Hier hatten sie auch einen Gastank, die zuständige Person war anwesend und unsere Flaschen wurden gefüllt.

Reise Anchorage

Reise Anchorage

Reise Anchorage

In Anchorage besuchten wir das Visitor Informations Center und freuten uns über die Blumenpracht. Wir schlenderten durch die Strassen, fuhren mit den Velos am Denkmal von James Cook vorbei zum Earthquake Park. Leider begann es zu regnen und wir kamen ziemlich durchnässt beim Huckepack an. Am nächsten Tag fuhren wir zum Wasserflughafen und sahen startenden und landenden Wasserflugzeugen zu.

Anchorage

Anchorage

Am meisten begeisterten uns die Ausstellungen im grössten Museum Alaskas. Wohnhäuser aus verschiedenen Gegenden und Epochen sind aufgebaut sowie die Lebensweise der Bewohner werden dargestellt. Dan

 

eben sind in Schaukästen die Kult- und Gebrauchsgegenstände ausgestellt.

Anchorage

Anchorage

Anchorage

In anderen Räumen dokumentieren Fotografien die Ankunft der Goldsucher, den Transport der Habseligkeiten zu den weit entfernten Fundstätten und die Arbeit der Männer in den Claims. Die Fotos zeigen, dass die Goldsuche harte Arbeit unter sehr schwierigen Bedingungen war nur Einige das grosses Glück fanden.

Achorage

Achorage

Achorage

Aber auch an die Kinder wird im Museum gedacht. Eine faszinierende Murmelbahn ist aufgestellt und über Knöpfe kann ins Geschehen eingegriffen werden. Ausserdem gibt es verschiedenste Experimente, die nicht nur Kinder zum Ausprobieren animieren.

Achorage

Achorage

Achorage

Unser nächstes Ziel war die Kenai Peninsula. Auf dem Weg dorthin bewunderten wir eine alte Lokomotive mit einer Schneeräumturbine. Auch die Lachswanderung war in vollem Gang, was man bei den verschiedensten Flüssen beobachten konnte. Stundenlang stehen die Fischer im Wasser und hoffen auf ihr Glück. Wir beobachteten auch, dass Fische oft wieder ins Wasser gelassen werden müssen, doch bevor dies geschieht wird der Fischer mit seiner Trophäe fotografiert. Wir haben uns noch nicht für’s Fischefangen begeistern können und kaufen sie lieber im Laden.

Reise Seward

Reise Seward

Reise Seward

Schon von weitem sahen wir den Exit Glacier und wussten eine Stichstrasse dorthin führt. Vom Parkplatz aus wanderten wir bis an den Fuss des Harding Icefield. Wie dramatisch der Rückgang des Gletschers ist, dokumentieren am Wegrand Markierungen mit Jahreszahlen.

Exit Glacier

Exit Glacier

Exit Glacier

In Seward buchten wir eine Fahrt auf einem Ausflugsschiff zu Gletschern und Eisbergen die zum Kenai Fjords National Park gehören. Wir hatten schönes Wetter und standen während den ganzen 6 Stunden auf dem Deck. Noch nie hatten wir einen Seeotter gesehen. Auf der Weiterfahrt sahen wir auch Seehunde und Seelöwen, ganz kleine Pinguine, ein paar Wale und eine Ziege, die mit ihrem Jungen die steile Felswand hinauf kletterte.  Es war toll, dass das Schiff immer wieder anhielt und uns Gelegenheit gab, die Tiere zu beobachten.

Kenei Fjords NP

Kenai Fjords

Kenai Fjords

Dann näherte sich das Schiff den Eisbergen und Gletschern. Plötzlich schwammen Eisstücke im Wasser und wir hörten, wie sie ans Boot schlugen. Möwen standen auf den Eisschollen, andere schwammen im Wasser herum. Unser Schiff fuhr ganz nahe an den Gletscher heran. Wir hörten das Kalbern, sahen und spürten die grossen Wellen, welche durch das ins Wasser stürzende Eis verursacht wurden. Noch nie hatten wir so etwas gesehen und erlebt. Es hat uns tief beeindruckt, wir staunten und sind dankbar, dass wir all das erleben durften.  Wie stark die Gletscher zurück gehen sahen wir immer wieder, doch die Faszination bleibt, trotz des Wissens um die  Auswirkungen auf die Umwelt

Kenai Fjords

Kenai Fjords

Kenai Fjords

Auf dem Weg zum Portage Gletscher sahen wir einen Hinweis zum Alaska Wildlife Conservation Center. Dabei handelt es sich um eine Nonprofit Organisation, die verletzte und verwaiste Tiere aufnimmt und pflegt und auch öffentliche Aufklärung betreibt. Tiere, die nicht wieder in die Freiheit entlassen werden können, erhalten in geräumigen Gehegen ständige Wohnstätte.  Wir konnten Bisons, Moschusochsen, Grizzly- und Schwarzbären, Karibus, Elche, Rehe und Hirsche und auch eine Eule ganz aus der Nähe beobachten. Der Schwarzbär zog natürlich die grösste Aufmerksamkeit auf sich. Nachdem er einen anderen Bären vertrieben hatte, machte er es sich so richtig gemütlich auf dem Baumstamm.

Portage

Portage

Portage

Da der Wetterbericht für die nächsten Tage Regen ankündigte, beschlossen wir nicht mit der Fähre von Whittier nach Valdez zu gelangen, sondern über Anchorage, den Glenn Hwy und den Richardson Hwy zu fahren. Das war zwar eine lange Autofahrt, doch besser als im Regen zu sitzen und auf die Sonne zu warten. Wir hofften, dass wir unterwegs doch noch einiges sehen würden und so war es auch. Wir beobachteten im klaren Wasser Lachse auf dem Weg zu ihren Laichplätzen, kamen ganz nahe an Gletscher und Wasserfälle heran und sahen Seen, die mitten in Wäldern lagen und Flüsse, die genug Platz haben sich einen Weg zu suchen.

Richardson Hwy

Richardson Hwy

Richardson Hwy

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In Valdez wurden wir von der Sonne empfangen. Dieser Ort wurde 1989 weltweit bekannt durch eine der folgenschwersten Ölkatastrophen. Wir aber wollten die Lachswanderung sehen. Am Solmon Gulch, ein kleiner Fluss, der sich direkt ins Meer ergiesst, steht eine Lachsfischzucht. Lachse kehren zum Laichen immer an ihrem Geburtsort zurück und der August ist  ein guter Monat das beobachten. Es übertraf alle unsere Vorstellungen. Als erstes sahen wir hunderte von Möwen und hörten das Gekreische. Dann hatten wir den Geruch von verwesenden Fischen in der Nase. Und dann sahen wir die Lachse.  Zu tausenden versuchten sie das Ziel zum Laichen zu erreichen. Manchmal sah es so aus als wären es Sandbänke und nicht Fische, die durch das klare Wasser schimmerten. Die Lachse kämpften gegen die Strömung, versuchten die Fischleiter hinauf zu schwimmen oder über Gitter und Steine zu springen. Zu Hunderten lagen sie sterbend oder tot im Wasser.

Nicht nur für hunderte von  Möwen sind sie ein gefundenes Fressen, auch Bären nutzen die Gelegenheit um sich die Fettreserven für den Winter anzufressen. In den Bäumen sahen wir einen Weisskopfadler, leider sahen wir ihn nicht beim Fischen. Als die Flut kam, sah ich längere Zeit einem Seelöwen zu, der umgeben von Möwen immer wieder auftauchte um einen Fisch zu verschlingen.

Valdez

Valdez

Valdez

140 km nördlich von Valdez zweigt der Edgerton Highway ab. Wir bestaunten während der Fahrt nicht nur die Landschaft, Seen, Flüsse, Berge und Gletscher, sondern mussten auch die nähere Umgebung im Auge zu behalten. Nicht nur Bären, Hasen, Eichhörnchen usw. trafen wir auf den Strassen an, sondern auch eine Moose überquerte die Strasse nachdem sie vom See her kommend wieder in den Wald ging.

Mc Carty Road

Mc Carty Road

Mc Carty Road

Nach weiteren 56 km erreichten wir das Dorf Chitina. Dort übernachteten wir am Chitina River und sahen zum ersten Mal Fischräder in Aktion. Nicht der Mensch mit Angel oder Netz tritt in Aktion, sondern Räder drehen sich in der Strömung. Die gefangenen Fische fallen über eine Rutsche in einen Korb, am Fischrad befestigt ist. Der Fischer kommen am Morgen und am Abend, holen die Fische aus den Körben und filetieren sie an Ort und Stelle und transportieren sie dann ab.

Chitina

Chitina

Chitina

Unser eigentliches Ziel aber war McCarthy und die ehemalige Kupferminenstadt Kennicott. Wieder auf einer fast 100 km langen, schmalen und mit vielen Schlaglöchern versehenen Schotterstrasse fuhren wir mehr oder weniger im Schneckentempo unserem Ziel entgegen. Die Strasse endet am Kennicott River. Eine Fussgängerbrücke führt über den Fluss und mit einem Shuttle Bus konnten wir die letzten 8 km zur ehemaligen Geisterstadt hinauf fahren. Heute wird überall renoviert und halb verfallene Gebäude werden instand gestellt. Einige Häuser sind wieder bewohnt. In anderen werden Kletter- und Gletschertouren angeboten und es scheint, dass die Nachfrage gross ist.

Kennecott

Kennecott

Kennecott

Ein Wanderweg führte uns zu einer Seitenmoräne des Kennicott und Root Glacier. Wir konnten kaum glauben, dass unter dem Geröll Eismassen liegen. Nur beim näheren Hinschauen bei den Abbruchkanten erkannten wir das Eis. Diese Hügel sehen aus wie die Landschaft einer grossen Kiesgrube.

Kennecott

Kennecott

Kennecott

Das Wetter blieb wechselhaft, mal schien die Sonne, dann war es schön warm, dann goss es wieder in Strömen. Wir beschlossen grössere Strecken zu fahren in der Hoffnung, dass wir südlich besseres Wetter antreffen würden. Über den Tok Cut Off und den Alaska Hwy gelangten wir wieder nach Kanada. An der Grenze in den Yukon mussten wir lange warten, doch für uns verlief der Grenzübertritt problemlos. Unser Weg führte uns aber bald wieder nach Alaska, denn wir wollten Haines besuchen. Der 260 km lange Haines Hwy führt durch landschaftlich spektakuläre Gebiete und vor allem der 75 km lange Mittelabschnitt um den Chilkat Pass fasziniert durch sein herrliches Panorama über eine weite baumlose Hochebene.

Die Grenze zwischen den USA und Kanada hat schon einen eigenartigen Verlauf. Ein ganz schmaler Küstenstreifen gehört zur USA und will man die 3 Orte (Haines, Skagway und Hyder) besuchen, geht das auf dem Landweg nur von Kanada aus. Bei der Einreise nach Kanada gibt es Grenzkontrollen nicht aber bei der Ein- und Ausreise nach Alaska.

Haines, ein etwas verschlafener Ort liegt auf einer weit in den Lynn Canal hineinreichenden Landzunge und ist umgeben von Schnee- und gletscherbedeckten Gipfeln und dem Meer. Eine Bilderbuchlandschaft, die wir bei der Fahrt auf der Mud Bay Road genossen haben.

Im Visitor Center erfuhren wir, dass am Chilkoot River die Bären am Fischen seien. Das wollten wir beobachten und wir fuhren hin. Zuerst sahen wir nur die Fischer im Wasser stehen und ihre Angeln auswerfen. Sie mussten kaum warten und schon hatten sie einen Fisch gefangen. Dann verliessen alle Fischer plötzlich den Fluss. Der Grund war ein Grizzly, der mit 3 Jungen auftauchte. Jetzt gehörte der Fluss den Bären, bis sie genug gefressen hatten und weiter zogen. Dieses Schauspiel verfolgten wir über mehrere Stunden hinweg, manchmal kam die Bärin mit 2, oft aber 3 Jungen. Sie beobachtete immer genau, was die Jungen machten und dass keines zurück blieb. Wir sahen auch wie sie einen Fisch fing dem Nachwuchs zum Fressen gab. Einfach einmalig! Leider waren wir noch zu früh um den Weisskopfadlern beim Fischen zuzusehen.

Haines

Haines

Haines

Mit der Fähre setzten wir nach Skagway über. Berühmt wurde der Ort, als 1897 die ersten Boote mit Goldsuchern eintrafen. Für sie begann der lange und gefahrvolle Weg nach Dawson City, zum Zentrum des Goldfiebers. Wir waren in Dawson City und wissen um die Länge des Weges dorthin. Was diese Menschen doch alles auf sich nahmen um dort hin zu gelangen und in der Hoffnung, reich zu werden!

Heute wird der Ort von vielen Kreuzfahrtschiffen besucht und ist tagsüber dementsprechend bevölkert. Bei unserer Ankunft lagen nur 2 Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Wir schlenderten kurz durch den Ort und fuhren dann auf dem Klondike Hwy wieder über die Grenze nach Kanada.

Skagway

Skagway

Skagway

Leider hingen die Wolken tief über den Gipfeln, als wir über den White Pass fuhren. Doch wir wurden tausendfach entschädigt durch Ausblicke auf türkisfarbene Seen, Wälder und traumhaft schöne Flusslandschaften.

White Pass

White Pass

Alaska Hwy

Wir freuten uns auf die Liard Springs, doch zuerst mussten wir noch einen Fotostopp einlegen. Verkehrsschilder warnten vor Begegnungen mit diesen Tieren. Wir hoffen nie von ihnen auf der Strasse nach einer Kurve überrascht zu werden. Diese Tiere live zu sehen und zu beobachten, war wirklich toll. Auf Grund ihrer Grössen beschlossen wir, auch in Zukunft jede Konfrontation zu vermeiden ;-).

Alaska Hwy

Alaska Hwy

Alaska Hwy

Dann erreichten wir die ersehnten Liard Hot Springs. Die Badepools liegen im Wald und sind weitgehend naturbelassenen und von üppigem, beinahe subtropischem Grün umgeben. Das Eintauchen ins Wasser erfolgte Schritt für Schritt, denn an eine Wassertemperatur von ca. 53 Grad muss sich der Körper auch erst mal gewöhnen. Zum Glück ist das Wasser beim Abfluss etwas kühler und so kann man zwischen heissem und weniger heissem Wasser wählen. Es ist auch ähnlich wir bei kaltem Wasser. Bewegt man sich nicht, spürt man die Hitze weniger und kann dementsprechend länger bleiben. Es gefiel uns so gut, dass wir 2 weitere Tage an diesem Ort blieben

Liard Hot Springs

Liard Hot Springs

Liard Hot Springs

Wieder legten wir weite Strecken zurück, damit wir unsere nächsten Ziele erreichen konnten: die National Parks Jasper, Banff und Yoho. Bei Sonnenschein und Wärme zogen wir unsere Wanderschuhe an und genossen es auf Schusters Rappen diese grossartigen Parks zu entdecken. Wir kamen Gletschern sehr nahe, sahen in tiefe Schluchten hinunter, bewunderten Wasserfälle, fuhren mit dem Schiff über den See, freuten uns über Spieglungen im Wasser und fanden auch wieder heisse Pools, in denen wir unsere müden Glieder entspannen konnten.

Banf NP

Banf NP

Banf NP

Nicht nur wir, auch viele andere Menschen und Tiere wagten sich auf Erkundigungsreisen.

Jasper NP

Jasper NP

Jasper NP

Wir immer findet ihr viele Bilder in unserer Fotogalerie und könnt euch vorstellen, dass wir noch viel mehr  erlebten.

Jetzt sind wir in Calgary. Es scheint, dass unser Huckepack wieder einmal eine Pause machen möchte. Die Scheibenwischer funktionierten nicht mehr. Hier fanden wir eine Reparaturstätte für Landrover. Aber wie immer, die Teile müssen bestellt werden, das Wochenende naht und zudem ist hier in Kanada am Montag ein Feiertag. Na, wir werden schon wissen, wie wir uns die Zeit vertreiben. Ausserdem haben wir sonniges Wetter bei sommerlichen Temperaturen.