Mittwoch, 22. November 2017

auf der zeitlosen Reise auf der zeitlosen Reise

auf der zeitlosen Reise

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Endlich - fast täglich reisen wir bei sommerlichen Temperaturen! Drucken E-Mail
Samstag, den 08. Oktober 2011 um 00:00 Uhr

Der Wetterbericht für die nächsten Tage war ausgezeichnet und wir konnten bedenkenlos auch ohne Scheibenwischer herumfahren. Wir wollten das Dinosaurier Museum und den Dinosaur Provincial Park besuchen. Also verliessen wir Calgary und fuhren Richtung Drumheller.
Vor rund 70 Mio. Jahren herrschte im Süden Albertas ein subtropisches Klima. Es vermoderten riesige Wälder in den grossen, sumpfigen Flussdeltas. Diese bildeten die Basis für die Entstehung von Kohlelagerstätten. Etwa zur gleichen Zeit starben die Dinosaurier aus.
Nach der letzten Eiszeit vor ca. 14‘000 Jahren und bis heute wuschen Wind und Wasser Canyons aus. Dabei wurden viele Knochen von Dinosaurien freigelegt. Diese Regionen sind auch heute eine wichtige Ausgrabungsstätte für Paläontologen.
Auch im Bereich des Red Deer Rivers entstanden sogenannte Badlands. Das sind karge, durch Erosion entstandene Landschaften mit zerklüfteten Sandsteinformationen. Uns präsentierte sich eine eindrückliche Landschaft. Wir fuhren durch eine grosse, weite Ebene. Nur vereinzelt sieht man Häuser, dafür oft Kuh- und Rinderherden oder riesige Kornfelder. Und mitten drin stehen da und dort Ölförderungsanlagen. Immer wieder hat man an Aussichtspunkten einen schönen Blick ins Flusstal hinunter und sieht den überraschenden Abbruch der Landschaft und Sandsteinhügel mit vielfältigen Farbnuancen.

Red Deer River

Red Deer River

Red Deer River

Das Royal Tyrrell Museum in der Nähe von Drumheller ist einfach grossartig und die Begeisterung bei Gross und Klein findet keine Grenzen. Es ist inmitten der Badlands des Red Deer River Tals und hier sind weltweit die grössten und reichsten fossilen Lager. Über 35 Skelette und nachgebaute Modelle von Dinosauriern sind ausgestellt und die damalige Flora und Fauna wird gleichzeitig dargestellt. Auch Skelette und Fossile von anderen prähistorischen Kreaturen wurden gefunden und sind ausgestellt. Leichtverständlich wird die „Erd- und Menschheitsgeschichte“ präsentiert. Viele Exponate konnten wir anfassen und Tafeln erklärten uns auf einfache Art und Weise Zusammenhänge. Wir sahen Filme wie Skelette und Fossile früher und heute ausgegraben und konserviert werden.    

Tyrell Museum

Tyrell Museum

Tyrell Museum

Drummheller, ein Ort mit 8000 Einwohnern baute einen 26 m hohen künstlichen Dinosaurier und nutzt sein „Inneres“ doppelt. Der Rachen dient als Aussichtsplattform und in den Füssen sind das Touristenbüro und ein Souvenirgeschäft untergebracht. Auch wir stiegen die Treppe bis ins Maul hinauf und genossen die Übersicht.  Und so klein sah mich Werni noch nie, da hilft auch das Zoomen und Zuschneiden wenig!

Drumheller

Drumheller

Drumheller

Am nächsten Morgen besichtigten wir ganz in der Nähe die sogenannten Hoodoos. Das sind eigenwillig geformte durch eine Steinkappe vor Verwitterung geschützte Sandsteinformationen. Durch Regen und Wind wird die Form stetig verändert und leider brechen diese pilzartigen Gebilde dann oft zusammen.    

East Coulee

East Coulee

East Coulee

Auf dem Campground des Dinosaur Provicial Parks fanden wir leider nur Platz für eine Nacht. Dieser Park ist eine UNESCO World Heritage Site und hat eine der weltweit ergiebigsten Fundstellen. Es wurden bereits über 150 vollständig erhaltene Dinoskelette ausgegraben und über 35 verschiedene Dinosaurierarten entdeckt. Er ist weitgehend Forschungszwecken vorbehalten und nur auf 5 kurzen Wanderungen kann man selber Entdeckungen machen. Trotzdem, es war eindrücklich durch die Sandsteinhügel und Trockenareale zu laufen. Überraschend war der Cottonwood Flats Trail, der durch vegetationsreiches Gelände am Fluss führt. Und da die Sonne schien und es wieder wärmer wurde, genossen wir die Wanderungen. 

Dinosurier PP

Dinosurier PP

Dinosurier PP

Zurück in Calgary hofften wir, dass die Ersatzteile für die Scheibenwischer in der Zwischenzeit in der Werkstatt waren und wir hatten Glück. Das Paket war angekommen und sie hatten Zeit für die Reparatur. Wir vereinbarten, dass sie das Auto auf den Parkplatz stellen würden, wenn die Arbeit gemacht sei und wir über Nacht bleiben durften. So konnten wir unbeschwert in die Stadt. Es war so schönes Wetter, dass wir auf Museumsbesuche verzichteten. Wir schlenderten durch Downtown und genossen es, wie viele andere auch, im Princes Island Park im Gras zu liegen. Fürs Nachtessen reservierten wir im Restaurant des Calgary Towers einen Platz. Dresscode war angesagt. Zum Glück hatten wir Windjacken dabei. So durfte Werni im Restaurant Platz nehmen, musste aber die ganze Zeit die Windjacke anbehalten. Das sah köstlich aus: Windjacken, kurze Hosen und Sandalen! Doch alle waren zufrieden und wir konnten das Einnachten miterleben bei einer 360 Grad Rundsicht auf die Stadt und die Gipfel der Rocky Mountains.

Calgary

Calgary

Calgary

Um in den Glacier Nationalpark zu gelangen, mussten wir die Grenze zur USA passieren. Wieder war das kein Problem und wir erhielten das Visum für das nächste halbe Jahr.
Unser Huckepack war gerade noch klein genug damit wir die „Going-to-the-Sun-Road“ fahren konnten. Sie wird als eine der schönsten Hochgebirgsstrecken Nordamerikas gepriesen. Leider wurden Strassenarbeiten ausgeführt und so mussten wir über weite Strecken in der Kolonne fahren und konnten keine Zwischenstopps einlegen. Auch waren die Campingplätze ausgebucht und wir mussten ausserhalb des Parks eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Wir fanden einen wunderbar ruhigen Platz direkt an einem kleinen See und Werni schwamm noch kurz im Mondschein. Am nächsten Morgen fuhren wir in den Park zurück und machten eine ausgedehnte Wanderung durch den Canyon des Avalanche Creek bis zum Avalanche Lake. Mit viel Zuspruch von Werni wagte auch ich mich in den Mc Donald Lake für ein paar Schwimmbewegungen.  

Glacier NP

Glacier NP

Avalanche Lake

Seit Tagen hatten wir das Wäschewaschen hinausgeschoben und wir wollten dies in Helena, der Hauptstadt Montanas erledigen. Doch als wir dort ankamen war es so heiss, dass wir uns entschlossen so schnell wie möglich einen Campingplatz zu suchen, der bei einem See lag. Diesmal brauchte es keine Überwindung ins Wasser zu gehen und das Wäschewaschen wurde auf den Abend verschoben. Wir genossen die Hitze und buchten am nächsten Morgen für einen weiteren Tag, an dem wir so richtig faulenzen konnten. Sogar die schon fast vergessene Luftmatratze wurde aufgeblasen und so konnten wir im See herum paddeln. Wir freuten uns, dass sie die lange Reise unbeschädigt überstanden hatte. Werni konnte sich aufraffen wenigstens eine Szene zu fotografieren.

Yellowstone

Auf unser nächstes Ziel freuten wir uns schon lange – der Yellowstone National Park. Und wir erlebten ein Highlight nach dem anderen. In der Gallerie findet ihr noch ganz viele Bilder von diesem Park, hier nur ein paar „Zückerchen“.
Bei der Einfahrt sahen wir einige Pronghorns, die friedlich neben der Strasse grasten. Wir wurden darauf hingewiesen, dass sobald jemand die Strassen verlasse die Tiere sofort die Flucht ergreifen würden.
Eine grosse Ansammlung von Autos veranlasste uns ein weiteres Mal zu stoppen. Als wir dem Bach näher kamen, sahen wir eine ganze Herde Wapitis. Sie liessen sich auch von den vielen Zuschauern und Fotoapparaten nicht beeindrucken, sondern frassen friedlich weiter. Am Abend lief die ganze Herde mitten durch unseren Campingplatz, ganz nahe an unserem Tisch vorbei. Zwar verlangten die Ranger, dass alle in ihre Womos zurück gingen, aber niemand wollte die Gelegenheit vorbei gehen lassen und alle blieben draussen stehen. Wenn ein Tier zu nahe kam, zog man sich etwas zurück. Auch am nächsten Morgen wählte die Herde wieder den Weg durch den Campingplatz um an den Fluss zu gelangen. Eines davon liess sich von Vögeln genüsslich das Fell pflegen.
Wir begegneten einer weiteren Spezies von Tieren, die sich in diesem Park leider nicht frei bewegen dürfen.

Yellowstone

Yellowstone

Yellowstone

Um die Terrassen und den Boden bei den Feldern der heissen Quellen nicht zu gefährden, sind überall im Park Holzsteg- oder Asphaltwege angelegt. Je nach Windrichtung riecht man mehr oder weniger intensiv die schwefligen Gase, die bei den Quellen austreten.
Als erstes besuchten wir die Sinterterrassen der Mammoth Hot Springs. Durch das Fliessen von heissem Wasser, das hohe Kalk- und Mineralienanteile enthält entstehen in Form von Terrassen immer neue Ablagerungen. In dabei entstehenden flachen Becken siedeln sich Algen und Bakterien an, die je nach Temperatur des Wassers unterschiedliche Farben haben.

Yellowstone

Yellowstone

Yellowstone

Fasziniert waren wir von den Geysiren. Im Yellowstone gibt es über 300 aktive Geysire, wobei der „Old Faithful“ der beliebteste ist. Er bläst mit ungewohnter Regelmässigkeit alle 60 bis 90 Minuten Fontainen aus, die bis zu 55 m hoch werden. Wir hatten auch das Glück den Ausbruch eines Geysir zu erleben, der schon lange nicht mehr aktiv war. Spannend war zu sehen, wie unterschiedlich die verschiedenen Geysire das Wasser in die Luft schleudern und was der Wind zum Spektakel beiträgt.

Yellowstone

Yellowstone

Yellowstone

Ganz anders präsentieren sich die Heisswasserpools. Auch hier leben die verschiedensten Bakterien und Algen und geben der Umgebung wunderschöne Farben.

Yellowstone

Yellowstone

Yellowstone

Das „Old Faithful Inn“ ist ein eindrucksvoll konstruiertes, überdimensioniertes Blockhaus. Es befindet sich direkt neben dem Old Faithful Geysir. In der riesigen Lobby hat es 4 riesige Kamine. Gemütlich sassen Menschen vor den Kaminfeuer, plauderten oder lasen.. Von der Lobby aus sieht man den ganzen Dachstock. Man kann bis ins 2.Geschoss hinaufsteigen.Der Dachstock ist leider aus Sicherheitsgründen nicht mehr zugänglich. Am Haupthaus sind 2 Flügel für die Hotelzimmer angebaut. Die Holzkonstruktionen haben uns beeindruckt.

Yellowstone

Yellowstone

Yellowstone

Erfreut waren wir, als wir unter dem Scheibenwischer eine Notiz von Michael und Kathy fanden. Wir lernten sie im Death Valley letzten März kennen und nun waren sie gleichzeitig mit uns im Yellowstone. Sie erkannten natürlich unseren Huckepack, als sie auf dem Weg zum Campingplatz waren. Wir besuchten sie am nächsten Tag. Leider hatte es keinen freien Platz mehr für uns und so  mussten wir sie nach kurzer Zeit wieder verlassen. Trotzdem, es war toll, sie wieder zu sehen und wir hoffen, dass es nicht das letzte Mal sein wird, dass sich unsere Wege kreuzen.

Michale_Kathy

Fast vergessen geht dabei die Landschaft. Die heissen Quellen beeinflussen die Vegetation. Für die meisten Pflanzen und Bäume ist die direkte Berührung mit dem Wasser und den Dämpfen zerstörend, andere verändern sich. Spannend fanden wir die von weitem sichtbaren Wolken aufsteigen und es war beruhigend zu wissen, dass das kein Zeichen von Feuer waren. Von dem schönen Artist Point aus sahen wir das Wasser des Yellowstone Rivers in die Tiefe des Canyon hinunter stürzen.

Yellowstone

Yellowstone

Yellowstone

Um den langen Weg in die Black Hills interessant zu Gestalten fuhren wir durch die Bighorn Mountains. Wir übernachteten an einem kleinen See in der Bighorn Canyon National Recreation Area. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Devil’s Canyon Overlook und sahen tief hinunter auf das dort zwischen Steilwänden eingezwängte Bighorn Reservoir. Dem Teufel begegneten wir zum Glück nicht, dafür sahen wir zum ersten Mal wilde Pferde. Sie grasten am Strassenrand, überquerten dann gemütlich die Strasse und liessen uns Zeit sie zu beobachten.

Devils Canyon

Devils Canyon

Devils Canyon

Die Black Hills liegen im Grenzgebiet von Wyoming und Süddakota. Sie waren einst geheiligtes Land der Sioux- und Cheyenne-Indianer. 1868  wurde es ihnen von der US-Regierung als unantastbarer Landbesitz zugesprochen. Doch dieser Vertrag war, wie zahlreich andere dieser Art nur kurzlebig. Als 1875 Gold entdeckt wurde, strömten Tausende ungehindert ins Indianerland. Die Behörden unternahm nichts gegen diesen Vertragsbruch durch die eigenen Bürger. Zwar wehrten sich die Sioux verzweifelt und errangen 1876 am Little Bighorn River gegen die US-Armee einen grossen Sieg, aber die Black Hills blieben trotzdem für immer verloren. Von all den darauf folgenden Massakern ist vor allem das von Wounded Knee von 1890 bekannt. Die überlebenden Sioux mussten danach in Reservate nach Montana und Süddakota umsiedeln.
Wir hatten den Devil’s Canyon gesehen und wollten auch den Devil’s Tower kennen lernen. Schon von Weitem sieht man ihn aus der Landschaft hinaus ragen. Er hat eine Höhe von 265 m und einen Durchmesser von fast 250 m. Der Berg wird von mehreren Völkern der Prärieindianern als Wohnsitz des Grizzlybären angesehen und ist für sie ein heiliger Ort, an dem sie jedes Jahr ihre Rituale feiern. Ungeachtet dieser Tatsache wird er täglich von vielen Kletterern bestiegen.
Nicht nur wir beobachteten die Prairie Dogs, die in den Wiesen eine ganze Stadt gebaut haben. Während des Fressens kontrollierten sie aufmerksam die Umgebung und verschwanden blitzartig in ihren unterirdischen Höhlen, sobald eines der Tiere pfiff. Sie kamen genau so rasch wieder heraus um weiter zu futtern. Dass der Winter bald kommen wird sieht man ihnen an.

Devils Tower

Devils Tower

Devils Tower

Auch wir wollten das Hauptziel der amerikanischen Touristen in den Black Hills sehen, das Mount Rushmore National Memorial. Wir kannten es von Bildern und waren gespannt, wie es in Natura aussieht.
Schon von weiten ist es sichtbar und man muss zwar keinen Eintritt bezahlen, aber der einzige Zugang erfolgt über einen riesigen Parkplatz, der $11 kostet. Von dort aus geht es auf einer geraden Linie über eine Allee von fahnengeschmückten Säulen auf eine Aussichtsterrasse. Immer im Blickfeld hat man die 20 m hohen, in den Fels gehauenen Gesichter der Präsidenten Washington, Jefferson, Lincoln und Theodor Roosevelt. Diese vier Präsidenten wurden ausgewählt, weil sie zur Staatsbildung der USA, wie sie heute ist, am Meisten beigetragen haben. Ein kurzer Weg führt am Monument vorbei, wobei jedes Gesicht von einem bestimmten Punkt aus einzeln betrachtet werden kann.
1927 wurde mit dem Werk von Gutzon Borglum begonnen und es dauerte über 14 Jahre bis zur Fertigstellung. Eine kritische Reflexion zu Sinn und Zweck eines derartigen Monuments in diesem ehemaligen Sioux-Gebiet gibt es nicht, dafür aber die Möglichkeit in einem bombastischen Shop Souvenirs einzukaufen.

Mount Rushmore

Mount Rushmore

Mount Rushmore

Ein weiteres umstrittenes Projekt ganz in der Nähe ist das Crazy Horse Memorial. Mit über 170 m Höhe entsteht die, zum jetzigen Zeitpunkt weltweit grösste Felsskulptur. Der Kopf von Crazy Horse wird so gross sein, dass die, für uns schon riesigen Köpfe der 4 Präsidenten darin Platz hätten. 1949 begann der Einwanderer Korczak Ziolkowiski auf Einladung der Sioux mit der Ausarbeitung der Figur des Sioux-Häuptlings Crazy Horse zu Perd. Im einem Film wird gezeigt, wie er ganz allein mit der Arbeit begann. Das war eindrücklich. Als er 1982 starb, waren erst Teile des Gesichts fertig. Es wurde eine Nonprofit Organisation gegründet und seine Frau und 7 von seinen 10 Kindern engagieren sich für den Fertigbau des Kunstwerkes.
Vom riesigen Visitorcenter und der Dachterrasse aus kann man den Werkplatz beobachten, hört die Sprengungen und sieht die Staubwolken, die dadurch entstehen. Die Maschinen wirken wie Kinderspielzeug. Mit einem Bus könnte man näher heran fahren, wir verzichteten darauf.
Auf dem riesigen Gelände mit Sicht auf das Kunstwerk entstanden und entstehen immer neue Gebäude. Selbstverständlich gibt es einen grossen Souveniershop. In einem Teil davon verkaufen IndianerInnen ihre Kunst und Kunsthandwerke und wir konnten einigen von ihnen bei der Arbeit zusehen. Daneben hat es ein Theater, ein Indianermuseum, eine Werkstätte für Skulpturen, Ausstellungsräume mit Gegenständen vom Künstler und seiner Familie und natürlich Restaurants. Doch überall sind Modelle des Crazy Horse zu sehen.

Crazy Horse

Crazy Horse

Crazy Horse

Schön und ereignisreich war dann das Abfahren der Wildlive Loop Road. Uns begegneten ausser Bisons, Pronghorns, Rehen, Wapitis und Prairie Dogs auch wilde Esel und Truthähne. Nach dem Rummel der beiden Schauplätze, war das eine willkommende Abwechslung. Vor allem die Esel blieben auf der Strasse bewegungslos stehen und die Autos mussten selber sehen wie sie zwischen und an ihnen vorbei fahren konnten.

Wildlive Road_34

Wildlive Road

Wildlive Road

Ein ganz anderes Erlebnis war das Entdecken der Wind Caves. Diese völlig trockenen Höhlen zeigen eine ungewöhnliche Dichte an honigwabenähnlichen Tropfsteinen. Wir haben schon viele Höhlen besichtigt, aber solche Formen sahen wir bis anhin noch nie.

Wind Cave NP

Wind Cave NP

Wind Cave NP

Nun wurde es aber Zeit, dass wir unserem nächsten Ziel, den Canyons des Colorado Rivers näher kamen. Der beste Weg führte uns durch den Rocky Mountains National Park. Die kommende Saison machte sich schon langsam bemerkbar. Die Blätter der Bäume waren schon herbstlich gefärbt und die Nächte merklich kühler. Auf der Passhöhe wehte uns der Wind kalt um die Ohren. Wir sahen eine grosse Wapiti Herde herum ziehen und wir genossen die Aussicht auf Schneefelder.

Rocky Mountains NP

Rocky Mountains NP

Rocky Mountains NP

Nach so vielen Erlebnissen brauchten wir wieder einmal eine Pause und fanden in Glenwood Springs ein Thermalbad mit Heisswasserpools. Das kam uns gerade recht und wir legten eine Pause von zwei Tagen ein, damit wir erholt und gestärkt die nächste Etappe unserer Reise angehen konnten.
Jetzt sind wir im ersten Nationalpark der Canyons des Colorado Rivers, dem Arches, angekommen. Wir werden dem Fluss von Osten nach Westen folgen. Doch von diesen Erlebnissen handelt der nächste Bericht.