Mittwoch, 22. November 2017

auf der zeitlosen Reise auf der zeitlosen Reise

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Freitag, den 26. Februar 2010 um 23:00 Uhr

 

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 Jetzt sind wir seit über einen Monat in Portugal und es gefällt uns ausgezeichnet. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Natürlich brauche ich neben Englisch und Spanisch auch meine Hände und Füsse um mich zu verständigen. Wir reisen langsamer, leben mehr in und mit der Natur und bleiben öfters mehrere Tage am selben Ort. Oft stehen wir an Stauseen, an Stränden oder bei Leuchttürmen. Der Frühling ist gekommen und wir geniessen die Farben der Blumen und Bäume. 

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Entlang der spanisch-portugiesischen Grenze fuhren wir durch den östlichen Teil des Alentejo Richtung Algarve. In Mina de Sao Domingos sahen wir die Krater des stillgelegten Eisenerztagabbaus. Die Felsen schillerten in allen Farben und der See lag so still, dass sich alles in ihm spiegelte.

 

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In der Nähe von Mertola besuchten wir den Pulo do Lobo. Kurvig und steil fuhren wir hinunter auf einen kleinen Parkplatz. Wir sahen einen breiten Fluss und hörten ein mächtiges Rauschen. Dann sahen wir zwar keinen springenden Wolf, aber wie sich das Wasser durch die fast senkrecht stehenden Felsplatten zwängt und dabei riesige Strudellöcher auswäscht. Dann verschwindet es gurgelnd und schäumend in Richtung Unterwelt.

 

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In Pedras de el-Rei übernachten wir am Ufer eines Flusses. Eine kleine Fussgängerbrücke führte uns zu einer riesigen Sanddüneninsel und mit einem Bähnchen tuckerten wir an den Meeresstrand.

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Wir besuchten das Umweltzentrum Marim in Olhão (Naturpark Ria Formosa) und wanderten den 3 km langen Naturwanderpfad entlang. Er führte uns durch Dünen, am Meeresstrand, an Seen und Fischbecken vorbei. Von einem Vogelturm aus beobachteten wir Schildkröten und Wasservögel.

 

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Aber auch Störche, Möwen, und andere Lebewesen begleiten uns auf unserer Reise.

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Alte, ein Dorf das für seine Quellen berühmt ist bot uns ein ruhiges Nachtquartier. Bei einem der Wasserfälle stieg Werni sogar bis zu den Knien ins kalte Wasser und fand es sehr erfrischend.

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Zurück am Meer, an der Praia do Castelo, standen schon andere mit ihren Womos. Wir schwatzen und erfuhren, dass am Tag zuvor Delfine gesichtet wurden. Wir legten uns in die Liegestühle, stiegen an den Strand hinunter und nahmen ein Fussbad im kalten Salzwasser. Dann kam Aufregung auf und tatsächlich beobachteten wir mit dem Feldstecher einen ganzen Schwarm Delfine. Zum Fotografieren waren sie leider zu weit weg.

 

Weiter ging‘s wieder ins Landesinnere und wir erreichten Silves bei schönstem Sonnenschein. Beim Standplatz gibt es ein Hallenbad mit Sauna, das wir natürlich sofort nutzten. Dann bei einem Spaziergang auf den Hauptplatz empfing uns eine Delegation aus fernen Ländern.

 

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Noch weiter im Landesinnern fuhren wir auf den Foia-Gipfel. Leider war es bewölkt, so dass die Aussicht begrenzt war. Nur schwach sahen wir das Meer am Horizont. Anschliessend spazierten wir in den Parkanlagen der Caldas de Monchique, wo die alten Römer schon badeten. In der Ortsmitte von Monchique bewunderten wir die Parkanlage mit den umfangreichen Wasserspielen.

 

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Was uns natürlich immer von neuem faszinierte waren die Küsten und Strände der Algarve. Im östlichen Teil fallen die Felsen steil und schroff in Meer ab, die Wellen prallen mit ungeheurer Kraft an den Stein und waschen ihn aus und oft bilden sich schöne Sandstrände zu Füssen dieser bizarren Felsgestalten. Im westlichen Teil ist die Küste flach und lagunenhaft. Sandanschwemmungen bilden oft ununterbrochene Barrieren und um auf die ausgedehnten Sandstrände zu gelangen, muss dann eine Lagune überquert werden.

 

 

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Wo Strände und Klippen sind, fehlen natürlich auch die Leuchttürme nicht. Das Übernachten dort ist zwar wunderschön, die Aussicht grandios und oft standen wir ganz allein. Aber wenn es regnet und stürmt (was wir dort oft antrafen) ist es für mich mit der Nachtruhe vorbei. Trotzdem ich möchte diese Erfahrung nicht missen und hoffe weiterhin, dass wir dort ruhigeres Wetter antreffen werden .

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An unserem ersten Tag in Lissabon hatten wir noch Sonne, doch dann kam ein Wetterumsturz. Bei Kälte und Regen holten wir unseren Besuch ab:

 

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Zu viert fuhren wir kreuz und quer durch die Stadt und bewunderten die Gebäude aus den Fenstern der Trams, Touristenbusse und Lifts. Leider regnete es fast die ganze Zeit und so waren die Spaziergänge kurz.

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Immer wieder entdeckten wir schöne Cafés und Restaurants wo wir uns aufwärmten und bei Speis und Trank erholten. Auch die gute Laune liessen wir uns nicht verderben.

 

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Bei der anschliessenden Fahrt ins Landesinnere wurden wir von Regenschauern und Kälte begleitet und kurz entschlossen flohen wir Richtung Süden. Fotos wurden keine mehr gemacht!

 

Wir kehrten zurück nach Silves, doch auch hier ist es bewölkt, regnet es zwischendurch, doch wir haben tagsüber immerhin 16 – 20 Grad. Eine gute Gelegenheit die Bibliothek zu benutzen, den Bericht und die Fotos für unsere Homepage vorzubereiten und als Belohnung ins Hallenbad und in die Sauna zu gehen.

 

Das Cruz de Portugal ist immer noch da und wir warten nun auf Sonnenschein.

 

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